Der Winter 99/00 und April 2000
Am 08.10.99 fing für meine Astra der Winter an. Da meldete ich ihn ab und stellte ihn in die Scheune. Vielleicht etwas früh, aber schließlich war auch viel geplant. Wie ich schon an anderer Stelle der Seite berichte, ging es zuerst dem Rost auf die Spur. Also im Innenraum die Innenverkleidung abgenommen, Schürzen ab und die Karosse auf Steine gestellt. Gerade so hoch, dass man auf dem Rollbrett unter dem Astra herrutschen konnte. Scheinwerferreinigungsanlage wurde verkauft, also Tank und Schläuche raus, die Düsen abgeschraubt. Und da ich schon mal so am Zerlegen war, hab ich gleich beim Armaturenbrett weitergemacht, denn blaue Beleuchtung sollte reinkommen (mittlerweile stehe ich da nicht mehr so drauf und überlege sogar die blauen Lämpchen wieder gegen normale auszutauschen) und die Funkverriegelung wollte ich auch noch irgendwo verstecken. Ich kann nur empfehlen, die Schräubchen und Stöpselchen in kleine Tüten zu sortieren, beim Zusammenbau hat es mir Zeit gespart, denn alle Schrauben waren noch da und vor allem die richtigen ;-). Ok, den Rost entfernte ich gründlich (denke ich zu mindestens), anschließend konservierte ich das ganze mit Hammerit, Rostschutz und Hohlraumversiegelung. Lämpchen in den Armaturen in blau gefärbt und die Funkfernbedienungssteuerung hinter das Handschuhfach und das mit der Elektrik noch gemacht. Leder besorgt und meine Mutti ganz lieb gefragt, ob sie mir nicht mal den Schalt- und Handbremsmanschette nähen möchte. Für die Heckklappe, die in Zukunft per Funk aufgehen sollte, nahm ich einfach den Zentralverriegelungsmotor aus der Heckklappe, der ja ausgedient hatte. Einen Seilzug über Umlenkrolle zum Heckklappenschloss und wieder war was fertig. Gleichzeitig besorgte ich noch eine neue Motorhaube (Erklärung im Bereich Technik). Heckklappe ging zum Karosseriebauer, um das Schloss- und Scheibenwischerloch und die Opelzeichenvertiefung zu verschließen. Der GSi-Grill von Andre (Netdancer) ohne Opelzeichen hatte seinen Weg mittlerweile auch zu mir gefunden ;-). Und so gingen im Dezember 99 Motorhaube, Heckklappe, Grill, Scheinwerferblenden, Heckblende zum Lackierer. Jetzt ein paar Kleinteile zum verchromen. Federn von K.A.W. bestellt in 75/45. Federn einbauen war dieses mal gar kein Problem mehr. Probleme gab es an anderer Stelle. Ich empfehle: auf gar keinen Fall Sonntagmorgens oder auch mittags nach einem langen Samstagabend an die Heckklappe zu gehen und das Scheibengummi versuchen einzupressen. Denn dies musste ich tun, da ich das Gummi vor dem Schweißen und Lackieren entfernt hatte. Also etwas zittrig die Sache angegangen (es war an diesem Januarmorgen sau kalt) und PENG... Scheibe im Arsch. Da steht man dann erst mal 10min. wie erstart auf der gleichen Stelle und will es nicht fassen. Also Scherben aufgekehrt, wieder reingegangen und sich von den Freunden im IRC-Chat auslachen lassen. Die große Schwierigkeit war dann eine neue Scheibe zu besorgen. Musste bis Anfang März warten, bis sich eine getönte Scheibe auftat (thx Swen). Nach dem Schock mit der Scheibe machte ich mich weiter mit dem Zusammenbau des Astras. Motorhaube anpassen war noch eine etwas aufwändige Sache. Ansonsten ärgerte ich mich noch etwas über eine viel zu feste Torx- Schraube am Gurtstraffer, denn die Sabelt- Gürte wollten auch Platz finden. Rückbank blieb gleich draußen. Und eigentlich mache ich auch nur ungern die Platte zur Abdeckung des Ersatzrades ins Heck, ist ja alles nur unnützes Gewicht ;-). An der Musik hab ich dann auch nichts mehr gemacht (finde es einfach nicht so wichtig). Die 9x16 Borbet E mit ET15 bestellt, dran geschraubt und gesehen, dass da der Kotflügel doch etwas breiter werden muss. Das wurde dann beim Karosseriebauer erledigt. Dann noch die einstellbaren Dämpfer von Koni bestellt, weil die FK waren doch etwas weich, besonders hinten, was dann doch nicht so ein angenehmes Gefühl war. Am 17.03.00 meldete ich den Astra wieder an. Von der Optik gefällt mir mein Astra jetzt, `ne andere Farbe würde ihm vielleicht noch ganz gut stehen, aber das im nächsten Winter, vielleicht ;-).
Und dann im April 2000

Zusammenfassung am 04.2000: Bonrath Einarmwischer; Offener Luftfilter von K&N; Haubenlifts; GSi Grill ohne Opelzeichen; Scheinwerferblenden Kamei; Federn von K.A.W. 75/45; Dämpfer von Koni (Gelb); Borbet E in 9x16 ET15; Heckklappe ohne Wischer, Schloss, Zeichen; Sabelt Gurte (Torino); Leder an Handbremse und Schaltung; Funkverriegelung